2008
Dez
21
von: alexandra | Kommentare (1)

Jedes Jahr stelle ich mir die selbe Frage: Was soll ich am Heiligen Abend denn nur kochen? Da wir bis zu diesem Jahr noch keine Kinder hatten, war es jährlich eine andere Mahlzeit. Aufläufe, Fondues oder Raclette haben uns bisher zu Weihnachten satt gemacht. Da wir nun eine kleine Familie geworden sind, möchte ich ab diesem Jahr mit einem traditionellem Essen unser Fest verschönern. Ich habe mir die Messlatte gleich sehr hoch gesetzt und möchte eine Festtagsgans braten.

Weihnachtsbraten EnteIch habe mir verschiedene Rezepte angeschaut und mich noch zusätzlich mit meiner Mutter, die eine hervorragende Köchin ist, abgesprochen. Dabei kam nachstehendes selbst angewandeltes Rezept heraus, das eine leckere Weihnachtsgans verspricht. Ich bin sehr gespannt, wie das Fleisch schmecken und ob die Haut vorallem knusprig sein wird.

Benutzt man eine Tiefkühlgans, so sollte man sie nach dem Auftauen einmal gründlich abwaschen. Nimmt man eine frische Gans, so kann man sich das Abwaschen sparen. Zu empfehlen ist, dass man eine bereits ausgenomme Gans kauft, da das Ausnehmen nicht zu den beliebtesten Aufgaben gehört. Nun die Gans ein wenig von innen salzen. Für die Füllung werden zwei Äpfel (je nach Größe der Gans auch mehr) und eine Fenchelknolle in grobe Stücke geschnitten und in die Gans hinein gegeben. Die Öffnung kann nun mit Zahnstochern verschlossen werden oder man näht die Weihnachtsgans zu. Ich werde lediglich die Öffnung mit einem Zahnstocher verschließen und zur Unterstützung die Beine/Keulen miteinander verschnüren. Nun würze ich die Gans von aussen mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, ein wenig Curry, getrocknetem Thymian und einem Teelöffel Olivenöl (damit die Würze auf der Haut haften bleibt) und alles mit den Händen gut auf dem Vogel verteilen. Die Gans in einen Bräter geben und Wasser einfüllen. Zu dem Wasser zwei große gestückelte Möhren und Liebstöckel/Maggikraut hinzu geben. Den Vogel (je nach Größe) ca. 4 Stunden bei 180 Grad in den Ofen geben. Nach einer Stunde die Gans mit einer Rotwein-Honig-Mischung bestreichen. Beim Mischverhältnis lieber mehr Honig statt Rotwein. Eine weitere Stunde später die Gans nochmals bestreichen und die restlichen zwei Stunden braten lassen. Hat die Gans nicht die gewünschte Bräunung, so wird am Ende der Bratzeit die Temperatur auf 220 Grad erhöht. Den Weihnachtsvogel am Ende einstechen, damit man weiß, ob sie schon komplett gar ist.

Aus dem Sud kann man nun noch eine köstliche Soße zaubern. Man schöpft das Gänsefett ab und das Gemüse heraus. Dann würzt man den Bratensaft mit den eigenen beliebten Gewürzen und einem Schuss Sahne. Lecker!

Dazu Kartoffelknödel und Apfelrotkohl und fertig ist das Festtagsmenue. Mir läuft das Wasser jetzt schon im Munde zusammen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und fröhliche Weihnachtstage.





2008
Dez
07
von: alexandra | Kommentare (1)

Die Weihnachtszeit ist angebrochen und in allen Geschäften riecht es nach Zimt und Christstollen. Nicht jeder ist ein Fan von diesem Gebäck, dem Weihnachtsstollen. Doch wer ihn mag, will ihn in der Adventszeit nicht mehr missen. Der Ursprung des Stollens (oder auch Stolle genannt) führt wohl im Jahre 1329 auf den Ort Naumburg/Saale zurück. Zu damaliger Zeit waren die Stollen eher mageres Gebäck, da es als Unterstützung für die Fastenzeit zum Advent dienen sollte. Seid dem hat sich die Form des Gebäcks nicht verändert und soll an das gewindelte Jesuskind erinnern. Inzwischen ist der Christstollen nicht mehr wirklich kalorienarm. Es ist ein schwerer Hefeteig, der eine Menge Butter und noch mehr Trockenfrüchte beinhaltet - aber unglaublich lecker ist. Der bekannteste Christstollen stammt aus Dresden. Dort wird er jedoch erst seid ca. 150 Jahren hergestellt.

Ich selbst will dieses Jahr keinen fertigen Christstollen kaufen. Ich backe dieses Jahr selbst! Und wenn ich mir dieses Christstollen-Rezept so durch lese, dann klingt es auch gar nicht schwer. Versucht es doch auch einmal.

Ich wünsche euch noch eine schöne Adventszeit und hoffe, dass mein und vor allem euer Weihnachtsstollen gelingt.





2008
Sep
11
von: alexandra | Kommentare (1)

Nachdem ich bereits Mitte September schön öfter meine leckere Kürbissuppe gekocht habe, dessen Rezept ihr auch auf meiner Seite findet, brauchten wir nun eine Abwechslung. Mit einem Kürbis kann man nicht nur Suppen zaubern, sondern auch köstliche Herbstkuchen bzw. Kürbiskuchen. Nachdem ich mehrere Rezepte ausprobiert habe, ist eine Variante unser absoluter Favorit geworden. Doch auch hier musste ich mal wieder meine eigene Note dazu tun und gewisse Dinge ergänzen, austauschen oder gar ganz weg lassen. Wenn ihr mal nach meinem Geschmack einen Kürbiskuchen backen wollt, hier eine kurze Anleitung:

Für diesen Kuchen braucht man eine Gugelhupfform.

Zutaten:

  • 300 gr. Kürbisfleisch (bereits geschält und entkernt)
  • 250 gr. Butter (muss weich sein)
  • 200 gr. Zucker
  • 5 mittelgroße Eier
  • 350 gr. Weizenmehl
  • 150 gr. gemahlene Haselnüsse
  • 1 Pk. Backpulver
  • 125 ml. Milch (oder 1/8 L)
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • ein wenig Salz
  • Fett für die Kuchenform

Für die Glasur:

  • 150 gr. Halbbitterschokolade (Kovertüre zum Backen)
  • 100 gr. Puderzucker

Und so wirds gemacht:
Da das Kürbisfleisch sehr fest ist und nicht gekocht wird, muss es auf einer Küchenreibe recht fein geraspelt werden. Die weiche Butter wird mit dem Zucker und einer Prise Salz zu einer cremigen Masse verrührt. Dieser Masse werden jetzt die Eier nach und nach hinzugegeben und untergerührt. Getrennt davon wird nun das Weizenmehl mit den gemahlenen Haselnüssen und dem Päkchen Backpulver vermischt. Diese Mischung wird im Wechsel mit der Milch unter die Butter-Eier-Creme gehoben und eingerührt. Nachdem alles gut vermischt wurde, wird nun das Kübisfleisch mit 2 Teelöffeln abgeriebener Schale der unbehandelten Zitrone hinzugegeben und umgerührt. Diesen Teig in die gefettete Kuchenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 160 bis 180 Grad (Umluft oder nicht) ca. 75 Minuten backen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, sollte der Holzstäbchentest gemacht werden, ob auch die Mitte des Kuchen gut durchgebacken ist. Ansonsten einige wenige Minuten zur Backzeit hinzurechnen. Nach dem Backen die Form heraus nehmen und vor dem Stürzen erst abkühlen lassen. Für die Glasur wird nun die zerkleinerte Kuvertüre in einem heißen Wasserbad gescholzen und auf dem Gugelhupf verteilt. Der Puderzucker wird mit 2 bis 3 EL Zitronensaft (der unbehandelten Zitrone) zu einer glasigen Masse verrührt und auf dem schokoladigen Kuchen kreativ verteilt. Evtl. kann man noch einige wenige geraspelte Haselnüsse oben drüber streuen.

Es ist wirklich nicht schwer, diesen Kürbiskuchen zu backen. Und begeisterte Gesichter sind die beste Belohnung. Meine Freundin hat mit einem riesen Lächeln auf den Lippen nach dem Vernaschen eines größeren Stückchens gesagt “ich wusste gar nicht, dass Herbstkuchen so lecker sind”.





2008
Jul
18
von: alexandra | Kommentare (4)

Einer meiner liebsten Rezepte für eine Kürbissuppe habe ich nach meinem Geschmack leicht abgewandelt und könnte sie am liebsten jede Woche essen. Leider ist nicht das ganze Jahr über aus Kürbiszeit. In der Regel wird dieses Rezept immer zur Zeit um Halloween herausgekramt. Hier nun erst einmal die Zutaten, die ihr benötigt:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe (am besten frischer Knofi)
  • 400 gr Hokkaido-Kürbis bzw. Gartenkürbis
  • 1 mittleren, nicht zu süßen Apfel
  • 1 große festkochende Kartoffel
  • 170 ml süße Sahne (kann auch aus dem TetraPack sein)
  • 1 rote Chilischote (frischer Chilli)
  • 1 Eßlöffel Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Teelöffel Currypulver
  • eine halbe Hand voll Kürbiskerne
  • Salz, Pfeffer
  • Blattpetersilie oder Schnittlauch nach Bedarf

Wie wird die Kürbissuppe zubereitet?

Ganz einfach: Den Kürbis schälen und Kerne sowie die Fasern vom Fruchtfleisch entfernen, anschließend in relativ kleine Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebel ebenfalls schälen und würfeln bzw. fein hacken. Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und klein schneiden. Kartoffel schälen und achteln. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch sowie die Zwiebel darin andünsten. Wenn die Zwiebel glasig geworden ist, wird der Kürbis dazu gegeben und 6 Minuten angedünstet.

Kürbissuppe Nun wird der Pfanneninhalt, bis auf zwei Esslöffel, mit der Gemüsebrühe und den der Kartoffel aufgekocht und eine viertel Stunde (15 min) weich gekocht. Ist die Garzeit vorbei, wird die Suppe mit einem Pürierstab gut durchpüriert. Dann die Chilischote (ohne ihre Kerne) kleingeschnitten dazu geben und noch nach pürieren. Zum Schluss das Ganze nochmal kurz erhitzen aber nicht kochen und die Sahne unterrühren. Jetzt noch 1 TL Currypulver hinein geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die kleinen Apfelstücke dazu geben und in der Suppe leicht erwärmen.

Beim Anrichten wird die Suppe mit den Kürbiskernen, den zwei Esslöffeln gedünsteten Kürbisstücken und der Petersilie oder dem Schnittlauf garniert. Fertig!

Tipp: Wenn euch die Zutaten nicht zusagen oder ihr weitere Rezepte für leckere Kürbisgerichte sucht - dann schaut euch doch mal dieses Kürbis Kochbuch (Werbung) von Gräfe und Unzer an. Eine Freundin von mir kocht uns hin und wieder die tollsten Kürbisleckerein aus diesem Buch.

Ich hoffe, die Kuerbissuppe wird Euch so gut schmecken wie mir.

Guten Appetit!



2007
Nov
10
von: alexandra | Kommentar (0)

Zur Adventszeit gehört es nicht nur Adventskalender selber zu basteln, sondern auch das Backen gehört zu vorweihnachtlichen Stimmung.

Um die Kleinen auch auf diese schöne Zeit einzustimmen, wird oft zusammen dekoriert und gebacken.

Ein nettes Rezept fürs Adventsbacken mit Kindern ist die Schneeflöckchen-Torte.
Benötigte Zutaten hierfür sind:

1 fertigen Bisquit-/Tortenboden
200 gr Margarine
250 gr Puderzucker
250 gr Quark
100 gr Kokosflocken zum backen
50 gr Kokosflocken zum streuen
1,5 Päckchen Vanillepudding
0,5 ltr Milch

Und so wirds gemacht: den halben Liter Milch erhitzen und die ein einhalb Päckchen Pudding einrühren und zum kochen bringen. Pudding von der Kochstelle nehmen und den Puderzucker mit den 200 gr Margarine gut unterrühen. Dann ruhen und abkühlen lassen. Nachdem es gut abgekühlt ist, wird der Quark und die 100 gr Kokosflocken langsam untergehoben. Jetzt nur noch auf dem Tortenboden verteilen und die restlichen 50 gr Kokosflocken oben drauf streuen.

Da nicht viele Zutaten gebraucht werden und bei diesem Rezept auch nichts schief gehen kann, ist es ideal um seine Kinder mit einzubeziehen.

So einfach ist Adventsbacken für Kinder. Viel Spaß dabei und beim Verspeisen.