2007
Nov
10
von: alexandra | Kommentare (1)

Mit diesem Vorschlag zum Adventskalender selber basteln möchte ich die ansprechen, die eine Nähmaschine beherrschen können, denn es wird ein Adventskalender der öffter genutzt werden kann. Dafür ist diese Variante auch nicht die günstigste, da ihr viele Bögen Moosgummi benötigt.

Ihr nehmt einen DIN A4 Bogen Pappe. Auf diese Pappe malt ihr einen Stern auf und schneidet ihn aus. Dieser Pappstern dient als Schablone bzw. Vorlage.

Nun braucht ihr mehrere DIN A4 Bögen Moosgummi in rot oder auch grün. Damit die ganze Sache ein wenig Abwechslung bekommt, würde ich beide Farben kombinieren. Mehre Bögen bedeutet genau 2 Bögen pro Tag – also 48 DIN A4 Bögen. Jetzt nehmt ihr eure Sternschablone und malt auf alle Bögen diesen Stern auf. Wenn das geschafft ist, werden diese Sterne ausgeschnitten. Danach kommt die Nähmaschine zum einsatz. Legt immer zwei ausgeschnittene Sterne zusammen und näht die Umrisse mit einem roten oder grünen Faden zu BIS AUF ZWEI SEITEN die direkt nebeneinander und auf der oberen Seite am Stern leigen sollten. Das ist nämlich die Öffnung für euren Weihnachtskalender um ihn zu befüllen.

Wenn alle Sterne genäht wurden. könnt ihr die obere Spitze eines jeden Sterns an eine schöne lange Schleife nähen, damit ihr diesen Adventskalender auch aufhängen könnt. Oder ihr näht eine kleine Schlaufe mit ein und hängt die Sterne überall in der Wohnung auf, damit euer Liebster/ eure Liebste den neuen Tag immer wieder suchen muss, gleichzeitig ist die Wohnung weihnachtlich geschmückt. Vergesst aber nicht, wenn ihr euch für eine Variante entschieden habt, noch die Zahlen mit einem weißen edding-Stift aufzumalen oder ihr schneidet die Zahlen aus weißem Moosgummi aus und klebt diese auf den jeweiligen Stern.

Jetzt nur noch den selbst-gebastelten Adventskalender befüllen und dann viel Spaß beim verschenken! Hura, so einfach war es einen Adventskelnder selbst zu basteln.





2007
Nov
10
von: alexandra | Kommentar (0)

Die schnellste Variante einen Adventskalender selber zu basteln, hat mit dem Wort “basteln” eher weniger zu tun. Allerdings ist diese Idee mit viel Glamour verbunden. Ihr nehmt einfach 24 Weihnachtskugeln, entweder ein- oder mehrfarbig – das ist immer eine Geschmaksache. Richtig schön ist es, wenn diese Kugeln noch eine Glitzerverziehrung haben. An diesen Weihnachtskugeln entfernt ihr bitte die Aufhängungsvorrichtung, also die Schlaufen oben drauf. In die Öffnung könnt ihr nun kleine Zettel mit lieben Sätzen für jeden Tag geben. Ihr müsst aber darauf achten, dass diese oben ein wenig über die Öffnung ragen, weil man sonst richtig fummeln muss, um da dran zu kommen. Ihr könnte sie aber auch mit kleinen Rubbellosen füllen.

Nun könnt ihr mit einem Gold- oder Silberstift noch die Zahlen von 1 bis 24 auf die einzelnen Kugeln schreiben. Es gibt diese Zahlenfolge aber auch als Klebefolie im Bastelladen. Und in die 24ste Kugel könnt ihr zu Heiligabend einen Gutschein hineinlegen für ein Candellightdinner zu zweit, einen Geschenkgutschein oder auch ein Scheinchen, der die Augen an diesem Abend genau so zum glitzern bringt, wie die Kugeln selbst.

Jetzt könnt ihr diese Weihnachtskugeln in eine Schale legen und mit Tannenzweigen und Engelshaar dekorieren. Wenn ihr die Öffnung der Kugeln nach unten legt, damit es besser aussieht, dann solltet ihr die Zahlenfolge auf die Unterseite der Kugeln schreiben, damit diese gut zu sehen sind. Also müsst ihr euch schon vorher Gedanken machen, wie ihr diesen selbstgemachten Weihnachtskalender ins Szene setzen möchtet.

Eine andere Möglichkeit diese Weihnachtkugeln weiter zu dekorieren, ist es diese auf einen Moosgummi-Weihnachtsbaum mit einem Heißkleber zu fixieren. Ihr nehmt einfach einen DIN A3 Bogen aus Moosgummi und zeichnet die Umrisse eines Weihnachtsbaums auf. Wenn ihr diesen Baum ausgeschnitten habt, dann könnt ihr die Kugeln mit einer Heißklebepistole auf diesen Tannenbaum kleben, aber schön verteilt.

Das sollte der schnellste selbstgemachte Adventskalender sein, den es gibt.





2007
Nov
03
von: alexandra | Kommentar (0)

Inzwischen gibt es viele Shops die ein persönliches Foto zu einem Puzzle verschiedenster Größen herstellen können (z.B. Copyshops oder auch in Drogeriemärkten wie dm, schlecker etc.). Also sucht für eure Lieben ein ganz besonderes aus. Vielleicht eines vom letzten Weihnachtsfest, das zum Motto des Adventskalenders passt.

Nun geht es darum, dieses Puzzle entsprechend zu verpacken. Natürlich müsst ihr als erstes das Fotopuzzle in alle Einzelteile zerlegen und diese Puzzleteile auf 24 Häufchen aufteilen (für die 24 Kalendertage bis Heiligabend). Als nächstes braucht ihr 24 Verpackungen von Ü-Eiern (gemeint sind die gelben Kunststoffeier).
Solltet ihr bis zum Basteltag nicht genügend Plastikeier haben, könnt ihr auch z.B. Streichholzschachteln nehmen oder auch mit beidem variieren. Jetzt die 24 Verpackungen mit Goldspray besprühen und am Besten einen Tag trocknen lassen. Nachdem alle trocken sind, werden die Hüllen mit den Puzzleteilen befüllt. Zum Abschluss könnt ihr noch die Zahlen von 1 bis 24 auf die verschiedenen Hüllen aufkleben. Diese bekommt ihr in jedem Bastelladen. Sonst könnt ihr auch mit einem roten Edding-Lackstift und eurer Sonntagschrift die Zahlen aufschreiben.

Jetzt braucht ihr Tonpapier oder Moosgummi in DIN A3 Größe in einem schönen tannengrün. Auf diesem Bogen malt ihr erstmal mit einem Bleistift die Umrisse eines Tannenbaums auf (solltet ihr euch vermalen, kann man die Bleistiftstriche wieder wegradieren) so dass die unteren Äste den Rand des Bogens erreichen. Danach schneidet ihr diesen aus. Nun müsst ihr den Tannenbaum umdrehen, damit die saubere Seite die sichtbare Seite ist. Oben an der Spitze wird ein Loch mit einem Locher gemacht. Durch dieses Loch wird eine dicke rote Schleife als Befestigung gezogen.

Der nächste Schritt ist es die Puzzlehüllen an den Tannenbaum anzubringen. Am Besten eigenet sich zur Befestigung doppelseitiges Klebeband oder auch doppelseitige Klebefotoecken. Nachdem ihr die Hüllen an den unterschiedlichen Stellen angebracht habt, braucht ihr euren selbstgemachten Adventskalender nur noch zu verschenken.

Und an Heiligabend könnt ihr eurem Beschenkten dabei helfen, dieses Fotopuzzle zusammen zu bauen.
Viel Spaß!





2006
Nov
18
von: alexandra | Kommentare (3)

Ziel: Ein Tablett auf dem 24 mit Geschenken befüllte Weihnachtsmänner stehen, bei denen man den Hut aufklappen kann, um an die Leckerein zu kommen. Ein Adventskalender der besonderen Art!
Benötigtes Material:

  • Toilettenpapierrollen – 24 Stück (oder man macht aus einer Haushaltrolle ca. 3 gleiche Rollen)
  • kleine rote Holzkugeln – in jedem Bastelshop erhältlich – 24 Stück
  • mittelgroße Wackelaugen – auch diese sind im Bastelshop erhältlich – davon 24 Paar / d.h. 48 Stück
  • Wattebällchen (in jeder Kosmetikabteilung eines Kaufhauses zu finden) – 24 Stück
  • rotes Krepppapier
  • rote Pappe
  • dann noch eine Sperrholz- oder Styroporplatte oder ein Tablett
  • dies wird mit weißem Fließ beklebt – der Fließ ist in verschiedenen Läden erhältlich
  • also braucht man auf jeden Fall eine Heißklebepistole.Wenn man sich direkt für eine Styroporplatte entscheidet, dann kann man sich diesen Schritt sparen.

Als erstes werden die Toilettenpapierrollen (natürlich die leeren) mit dem roten Krepppapier beklebt. Hier reicht ein herkömmlicher Kleber oder Klebestift aus. Man braucht hier nicht darauf zu achten, dass die Enden des Krepppapiers bündig sind mit den Rollen. Alles was oben und unten übersteht, wird einfach in die Rolle hineingeklappt. Um es dort zu fixieren, kann man ein wenig Tesafilm hinein kleben.

Nun bekommt die rote Rolle ein Gesicht:

Wir nehmen die Holzkugeln und kleben jeder Rolle solch eine Kugel als „Nase des Nikolauses“ auf. Am Besten im unteren Bereich des oberen Drittel der Rolle – anders gesagt – schon ein wenig höher als die Mitte des so genannten roten Mantels. Diese Kugeln müssen auch mit einer Heißklebepistole angeklebt werden. Über diese „Nase“ kommt jetzt bei jedem Weihnachtsmann je zwei Wackelaugen. Es sollten die Dimensionen Nase zu Augen stimmen. Also Achtung bei der Auswahl. Meist sind diese Augen selbstklebend. Wenn nicht, dann auch mit der Heißklebepistole fixieren. Ist das geschafft. Dann kommt jetzt der dicke weiße Bart. Dafür nimmt man die Wattebällchen. Ihr könnt auch verschiedene Farben der Bärte nehmen (wie in der Packung), dass macht es nicht so eintönig mit den „Männern“ auf dem Tablett. Mit einem schwarzen Filzer noch ein Paar Augenbrauen hinmalen.

Jetzt brauchen diese Männle ja noch Hüte:

Hier kommt die rote Pappe zum Einsatz. Nehmt eine Schablone die ihr euch vorher aus einem alten Karton zurecht geschnitten habt. Ihr braucht einen Kreis mit einem Durchmesser von mehr als 10 cm. Wie groß ist euch überlassen. Es kommt dann auf die Optik an, wie groß der Hut sein soll. Wenn ich aus der Pappe jetzt solch einen Kreis herausgeschnitten habt, dann muss von der Außenkante bis zur Mitte ein grader Schnitt. Kleiner Tipp – wenn ihr noch nen alten Zirkel aus der Schulzeit habt, dann verwendet am besten den, um die Kreise zu machen. Erstens werden diese sehr genau und durch den Pixer der Zirkelnadel habt ihr auch genau die Mitte des Kreises. Aber es geht auch anders. Jetzt werden diese zwei Seiten des Kreises ineinander geschoben, so dass ein Hütchen entsteht. Diesen an einer beliebigen Stelle zusammen kleben (Klebestift). Nun ein kleineres Wattebällchen nehmen um daraus den Bommel der Mütze zu machen und den Hutrand natürlich nicht vergessen – am Besten mit der Heißklebepistole festmachen.

Auf die Vorderseite der Hüte könnt ihr nun mit einem Filzstift die Zahlen 1-24 schreiben. Damit verwandelt ihr die Figuren in einen Kalender.

Wenn euch die Nikoläuse jetzt noch nicht sympatisch sind, dann könnt ihr ihnen noch Knöpfe mit dem Filzer unter dem Bart aufmalen. Jetzt muss nur noch der Hut mit Tesa von der Innenseite an der Innenseite der fertigen Rolle (am besten am „Hinterkopf“ vom Weihnachtsmann) befestigt werden, so dass man den Hut als Deckel auf und zu klappen kann.

Zum Schluss die Männer am unteren Rand mit der Heißklebepistole an der Styroporplatte befestigen – ganz wild durcheinander.

Tipp: Den Weihnachtsmann der für den Heilig Abend am 24.12. vorgesehen ist, könnt ihr etwas dicker gestalten, damit in diesen doppelt soviel hinein passt als bei den anderen. Dazu schneidet ihr 4 Papprollen auseinandern, biegt sie etwas auf und verklebt diese miteinander so, dass eine dicke Rolle entsteht.

UND NICHT vergessen – BEFÜLLT die Weihnachtsmänner mit euren Geschenken oder Süßigkeiten!

Viel Spass beim Basteln!



2006
Okt
18
von: alexandra | Kommentare (3)

Da ich bei uns auf der Arbeitsstelle die Bastelfee bin, fragen mich im Moment viele Kollegen, ob ich Ideen oder Vorlagen für einen selbst gebastelten Advendskalender hätte. Eigentlich finde ich es Mitte Oktober noch recht früh, sich darüber Gedanken zu machen. Aber hier erstmal eine kleine, einfache und recht schnelle Idee für einen Kalender:

Man nehme 24 gleichgroße Walnüsse und öffnet diese vorsichtig mit einem Messer – wenn Profis in dem Gebrauch mit dem Handnussknacker unter uns sind, dann geht es auch damit – öffnen. Wenn diese geöffnet sind und keine Ecke an den Schalen fehlt, dann hat man als Bastler erstmal die Freude den Inhalt zu vernichten (essen, essen, essen). Die Schalen werden dann mit einer kleinen Zange oder einem Löffel – sofern die Schale es zulässt – ausgehöhlt. Die Außenseiten der Schalen dann weihnachtlich in Gold oder Silber besprühen und einen Tag lang trocknen lassen. Es gibt aber auch Sprühfarben die innerhalb einer Stunde trocknen. Jetzt kann man die Schalen mit entsprechend kleinen Geschenken oder Süßem befüllen – eine kleine Auswahl wäre z. B. Geldscheine, kleine gefaltete Briefchen, süßem Schmuck, Gewinnlose oder anderem Kleinkram der einem einfällt. Man kann auch jeden Tag (in der Abfolge der Kalendertage) einen Zettel hinein legen mit nur einem Wort und an Heilig Abend gibt es dann die Überraschung, die man in dieser Form angekündigt hat. Sollte natürlich nicht ein typisches Geschenk sein, sondern z. B. eine Reise, ein Heiratsantrag u.s.w.

Die Schalenhälften werden jetzt vorsichtig mit Kunststoff anhand einer Heißklebepostole – natürlich immer entsprechendes Pärchen zusammen – aneinander geklebt. Nicht zuviel verwenden, sonst läuft der Kunststoff über die Ränder hinaus und dann schaut es nicht mehr ordentlich aus. Wenn man damit fertig ist, kann man nun kleine Zahlen auf die Walnüsse kleben und diese schön dekoriert mit Tannenzweigen in eine hübsche Schüssel legen.

Möchte man einen hängenden Kalender, dann legt einfach einen roten Wollfaden einmal vorne, einmal hinten in die Schale, bevor ihr diese zusammen klebt. Der Faden kann natürlich auch durch die Schale durchgehend sein. Das ist jedem selbst überlassen. Richtig schön ist es dann, wenn der Kalender an seiner Schlaufe und der erste Advendstag unten anfängt. Warum? Damit, wenn die Nuss geöffnet wurde, man von unten nach oben die geknackte Schale abschneiden kann – so schauts immer schön aus.

Fertig ist der Adventskalender! Viel Spaß beim Basteln eures selbstgemachten Kalenders für den Advent.