Dez
21
Jedes Jahr stelle ich mir die selbe Frage: Was soll ich am Heiligen Abend denn nur kochen? Da wir bis zu diesem Jahr noch keine Kinder hatten, war es jährlich eine andere Mahlzeit. Aufläufe, Fondues oder Raclette haben uns bisher zu Weihnachten satt gemacht. Da wir nun eine kleine Familie geworden sind, möchte ich ab diesem Jahr mit einem traditionellem Essen unser Fest verschönern. Ich habe mir die Messlatte gleich sehr hoch gesetzt und möchte eine Festtagsgans braten.
Ich habe mir verschiedene Rezepte angeschaut und mich noch zusätzlich mit meiner Mutter, die eine hervorragende Köchin ist, abgesprochen. Dabei kam nachstehendes selbst angewandeltes Rezept heraus, das eine leckere Weihnachtsgans verspricht. Ich bin sehr gespannt, wie das Fleisch schmecken und ob die Haut vorallem knusprig sein wird.
Benutzt man eine Tiefkühlgans, so sollte man sie nach dem Auftauen einmal gründlich abwaschen. Nimmt man eine frische Gans, so kann man sich das Abwaschen sparen. Zu empfehlen ist, dass man eine bereits ausgenomme Gans kauft, da das Ausnehmen nicht zu den beliebtesten Aufgaben gehört. Nun die Gans ein wenig von innen salzen. Für die Füllung werden zwei Äpfel (je nach Größe der Gans auch mehr) und eine Fenchelknolle in grobe Stücke geschnitten und in die Gans hinein gegeben. Die Öffnung kann nun mit Zahnstochern verschlossen werden oder man näht die Weihnachtsgans zu. Ich werde lediglich die Öffnung mit einem Zahnstocher verschließen und zur Unterstützung die Beine/Keulen miteinander verschnüren. Nun würze ich die Gans von aussen mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, ein wenig Curry, getrocknetem Thymian und einem Teelöffel Olivenöl (damit die Würze auf der Haut haften bleibt) und alles mit den Händen gut auf dem Vogel verteilen. Die Gans in einen Bräter geben und Wasser einfüllen. Zu dem Wasser zwei große gestückelte Möhren und Liebstöckel/Maggikraut hinzu geben. Den Vogel (je nach Größe) ca. 4 Stunden bei 180 Grad in den Ofen geben. Nach einer Stunde die Gans mit einer Rotwein-Honig-Mischung bestreichen. Beim Mischverhältnis lieber mehr Honig statt Rotwein. Eine weitere Stunde später die Gans nochmals bestreichen und die restlichen zwei Stunden braten lassen. Hat die Gans nicht die gewünschte Bräunung, so wird am Ende der Bratzeit die Temperatur auf 220 Grad erhöht. Den Weihnachtsvogel am Ende einstechen, damit man weiß, ob sie schon komplett gar ist.
Aus dem Sud kann man nun noch eine köstliche Soße zaubern. Man schöpft das Gänsefett ab und das Gemüse heraus. Dann würzt man den Bratensaft mit den eigenen beliebten Gewürzen und einem Schuss Sahne. Lecker!
Dazu Kartoffelknödel und Apfelrotkohl und fertig ist das Festtagsmenue. Mir läuft das Wasser jetzt schon im Munde zusammen.
Viel Spaß beim Ausprobieren und fröhliche Weihnachtstage.
Dez
18
Für einen Bekannten reichte in meinen Augen ein alter Spruch von letztem Jahr nicht aus. Also habe ich mir einen neuen kurzen Weihnachtsgruß einfallen lassen:
Fröhlich werden Herzen springen,
wenn die Weihnachtsglocken klingen.
Stollen, Kekse, Kerzenschein -
alle sollen glücklich sein.
So wünschen wir zu diesem Feste
vom Guten nur das Allerbeste.
Gesundheit, Glück und Sonnenschein
sollen unterm Bäumchen sein.
Vielleicht nützt euch der kleine Reim auch, um einen Weihnachtsgruß an einen lieben Menschen zu schicken.
Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr 2009.
Dez
15
Ein guter Freund hat mir heute einen Link geschickt auf dem Ihr ein paar witzige Weihnachtsgedichte findet. Diese will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Den angewandten Schreibstil der Gedichte kannte ich bislang noch nicht - hierbei werden deutsche und englische Wörter und Passagen miteinander gemixt. Heraus kommt ein herrliches, witziges Durcheinander, was sich bei korrektem Wechsel der Aussprache zwischen Englisch und Deutsch hervorragend liest. Wer also auf der Suche ist, nach ein paar witzigen deutsch-, englischen Weihnachtsgedichten ist da perfekt aufgehohen.
Dez
07
Die Weihnachtszeit ist angebrochen und in allen Geschäften riecht es nach Zimt und Christstollen. Nicht jeder ist ein Fan von diesem Gebäck, dem Weihnachtsstollen. Doch wer ihn mag, will ihn in der Adventszeit nicht mehr missen. Der Ursprung des Stollens (oder auch Stolle genannt) führt wohl im Jahre 1329 auf den Ort Naumburg/Saale zurück. Zu damaliger Zeit waren die Stollen eher mageres Gebäck, da es als Unterstützung für die Fastenzeit zum Advent dienen sollte. Seid dem hat sich die Form des Gebäcks nicht verändert und soll an das gewindelte Jesuskind erinnern. Inzwischen ist der Christstollen nicht mehr wirklich kalorienarm. Es ist ein schwerer Hefeteig, der eine Menge Butter und noch mehr Trockenfrüchte beinhaltet - aber unglaublich lecker ist. Der bekannteste Christstollen stammt aus Dresden. Dort wird er jedoch erst seid ca. 150 Jahren hergestellt.
Ich selbst will dieses Jahr keinen fertigen Christstollen kaufen. Ich backe dieses Jahr selbst! Und wenn ich mir dieses Christstollen-Rezept so durch lese, dann klingt es auch gar nicht schwer. Versucht es doch auch einmal.
Ich wünsche euch noch eine schöne Adventszeit und hoffe, dass mein und vor allem euer Weihnachtsstollen gelingt.