Sep
14

Carrom ist ein indisches Brettspiel, dass für die mittelständische Bevölkerung als einfachere und kostengünstigere Variante des “Billardspiels” erfunden wurde. Da bekommt der Satz “Billard für Arme” eine wahrhaftige Bedeutung. Das funierte Holzspielfeld, also das Carrombrett, hat eine Größe von 74 x 74 cm und wird mit 9 schwarzen und 9 weißen (ähnlich wie beim Mühlespiel) sowie einem roten Spielstein (auch Queen genannt) bespielt. Beschossen werden diese Steine mit einem Schussstein Namens Striker, der auf den sogenannten Grundlinien plaziert und von dort aus mit dem Finger auf die anderen Steine geschossen wird,  unter der Berücksichtigung welche Farbe man sich als eigene Steine ausgesucht hat. Ziel ist es, die Spielsteine in eines der vier, in den Ecken platzierten Löcher zu befördern.

Da ich selbst 8 Jahre lang im Billardverein sehr erfolgreich gespielt habe, war die Entdeckung von Carrom eine super Alternative und eine echte Bereicherung für mich. Beruf, Familie und Haushalt kosten mich inzwischen wesentlich mehr Zeit. Dadurch komme ich leider nicht mehr so oft zum Ausüben meines Hobbys “Pool-Billard” und kann so trotzdem das Spielen mit Winkelberechnungen durch Carrom genießen.

Sogar Freunde und Verwandte haben sich von meiner Begeisterung anstecken lassen. Ein zusätzlicher Grund dafür – man muss nicht in die Öffentlichkeit und sich schämen, wenn man mal daneben trift.



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