Jul
31
Zu Halloween stehen natürlich auch immer coole Partys an. Neben den Gedanken der angsteinflössenden Dekoration, über die sich nur der Veranstalter den Kopf zerbrechen muss, fragen sich alle anderen, was sie denn für ein Halloweenkostüm für dieses Fest anziehen sollen. Neben den typischen Verkleidungen wie z.B. Hexe oder Zauberer kann man sich auch als Vampier, Teufel, Zombie, Fledermaus, Mumie, in einen absolut blassen Totengräber oder Geist verkleiden. Auf jeden Fall gelten auch alle Arten von Gothic-Bekleidungen, da diese schon von Grund auf ein wenig mysteriös wirken.
Was auch super ankommt, ist die allseits bekannte Scream-Maske mit einem schlichten schwarzen Umhang, so wie der Mörder es bei dem gleichnamigen Film trug. Mit einem Plastikmesser bewaffnet jagt man so einigen Partygästen einen riesen Schrecken ein. Die Halloweenkostüme kosten, sofern man sich nicht selbst mit Nadel und Faden auskennt, zwischen 20 und 80 Euro.
Sehr beeindruckend finde ich auch die moderenen und täuschend echt aussehenden Kopfmasken, welche mit zusätzlichen Accessoires wie einem Messer im Kopf oder einem Einschussloch für jede Menge Aufsehen erregen. Doch diese Masken haben einen Nachteil - man kann sie nicht lange tragen, da man drunter schier eingeht - die Lüftung dieser Masken ist meist sehr mies und wenn man damit auf eine Halloween-Party geht, dann ist die Luft eh nicht so dolle und unter der Maske wird es dann schnell ungemütlich. Zudem müsst ihr immer drann denken, dass man mit einer Halloween-Kopfmaske nicht wirklich gut von der Grusel-Bowle trinken kann!
Mein Tipp: Solltet ihr ein Halloween-Kostüm kaufen, dann achtet darauf, dass ihr mit wenigen Handgriffen und z.B. einer Schere sowie anderen coolen Accessoires das Kostüm so abändern könnt, dass ihr auf der Party im nächsten Jahr dieses Outfit, das dann aber anders aussieht, nochmal anziehen könnt. So lohnt sich auch eine etwas höhere Investition für ein solches Kostüm.
Jul
30
Nun hat das durchgehaltene Jammern der Gaststättenbetreiber die ersten Früchte getragen. Das Bundesverfassunggericht in Karlsruhe hat heute das Gesetz zum Rauchverbot gekippt und sich für eine Ausnahmeregelung entschieden.
Die Urteilsverkündung lautet: Wirte kleiner Eckkneipen dürfen nicht benachteiligt werden, wenn sie keinen Raucherraum abtrennen können. Das damals verabschiedete Gesetz zum Rauchverbot behindere die Wirte in ihrer Berufsfreiheit, da Umsatzeinbußen schlussendlich die Folge des Verbotes seien.
Voraussetzung für die Ausnahmeregelung:
- es muss eine reine “Trink”kneipe sein, also ohne Essensausgabe
- die Kneipe darf nicht größer als 75 qm sein
- es muss als Raucherkneipe gekennzeichnet sein
- man darf keine Jugendlichen unter 18 Jahren Eintritt gewähren
Dieses Grundsatzurteil wurde in erster Linie für die Bundesländer Berlin und Baden-Württemberg gefällt, weil hier zwei Wirte und ein Diskothekenbetreiber geklagt haben. Sie fühlten sich ungerecht behandelt, da es bei ihnen keine Möglichkeit gab, Raucherräume einzurichten
Weitere Bundesländer kündigten gleich nach der Urteilsverkündung an, dass das Rauchen in Eckkneipen auch bei ihnen ab sofort geduldet wird:
- Bremen
- Brandenburg
- Hessen
- Hamburg
- Mecklenburg-Vorpommern
- Nordrhein-Westfalen
- Niedersachsen
- Thüringen
- Schleswig-Holstein
Bayern bleibt jedoch bei seinem strengen Verbot und lenkt nicht ein.
Geraten wir nun in eine Wettbewerbsverzerrung, weil nicht alle den gleichen Regelungen unterliegen?
Bis Ende 2009 müssen nun neue Gesetze festgelegt werden, damit wieder einheitliche Richtlinien gelten und der Nichtraucherschutz in Gaststätten neu geklärt wird.
Jul
18
Einer meiner liebsten Rezepte für eine Kürbissuppe habe ich nach meinem Geschmack leicht abgewandelt und könnte sie am liebsten jede Woche essen. Leider ist nicht das ganze Jahr über aus Kürbiszeit. In der Regel wird dieses Rezept immer zur Zeit um Halloween herausgekramt. Hier nun erst einmal die Zutaten, die ihr benötigt:
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe (am besten frischer Knofi)
- 400 gr Hokkaido-Kürbis bzw. Gartenkürbis
- 1 mittleren, nicht zu süßen Apfel
- 1 große festkochende Kartoffel
- 170 ml süße Sahne (kann auch aus dem TetraPack sein)
- 1 rote Chilischote (frischer Chilli)
- 1 Eßlöffel Olivenöl
- 400 ml Gemüsebrühe
- 1 Teelöffel Currypulver
- eine halbe Hand voll Kürbiskerne
- Salz, Pfeffer
- Blattpetersilie oder Schnittlauch nach Bedarf
Wie wird die Kürbissuppe zubereitet?
Ganz einfach: Den Kürbis schälen und Kerne sowie die Fasern vom Fruchtfleisch entfernen, anschließend in relativ kleine Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebel ebenfalls schälen und würfeln bzw. fein hacken. Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und klein schneiden. Kartoffel schälen und achteln. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch sowie die Zwiebel darin andünsten. Wenn die Zwiebel glasig geworden ist, wird der Kürbis dazu gegeben und 6 Minuten angedünstet.
Nun wird der Pfanneninhalt, bis auf zwei Esslöffel, mit der Gemüsebrühe und den der Kartoffel aufgekocht und eine viertel Stunde (15 min) weich gekocht. Ist die Garzeit vorbei, wird die Suppe mit einem Pürierstab gut durchpüriert. Dann die Chilischote (ohne ihre Kerne) kleingeschnitten dazu geben und noch nach pürieren. Zum Schluss das Ganze nochmal kurz erhitzen aber nicht kochen und die Sahne unterrühren. Jetzt noch 1 TL Currypulver hinein geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die kleinen Apfelstücke dazu geben und in der Suppe leicht erwärmen.
Beim Anrichten wird die Suppe mit den Kürbiskernen, den zwei Esslöffeln gedünsteten Kürbisstücken und der Petersilie oder dem Schnittlauf garniert. Fertig!
Tipp: Wenn euch die Zutaten nicht zusagen oder ihr weitere Rezepte für leckere Kürbisgerichte sucht - dann schaut euch doch mal dieses Kürbis Kochbuch (Werbung) von Gräfe und Unzer an. Eine Freundin von mir kocht uns hin und wieder die tollsten Kürbisleckerein aus diesem Buch.
Ich hoffe, die Kuerbissuppe wird Euch so gut schmecken wie mir.
Guten Appetit!
Jul
06
Einer der spaßigsten Tage in diesem Jahr ist Halloween. Es findet jedes Jahr am gleichen Kalendertag, dem 31.10. statt, egal welchen Wochentag es trifft. Viele feiern mit gruseligen und verrückten Kostümen und die meisten von ihnen wissen nicht einmal warum. Für einen Großteil der Bevölkerung steht einfach nur der Spaß im Vordergrund. Dass dieses Fest auf einen ganz besonderen und alten Brauch zurück zu führen ist, wissen nur die Wenigsten.
Damit ich euch aber nicht mit einer tiefgründigen Geschichte zum Halloweenfest langweile, gibt es hier von mir eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Fakten zu Frage: Wie ist Halloween entstanden?
In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November wird das immer mehr verbreitete und beliebte Fest Halloween gefeiert. Seinen Ursprung findet dieser Feiertag, welcher jedoch kein gesetzlicher Feiertag in Deutschland ist, im schönen Irland. Von dort aus wurde Halloween zunächst nach Nordamerika bis hin nach Kanada überliefert. Einige sind hier jedoch der Meinung, dass die Wurzeln von Halloween im keltisch-angelsächsischen Brauchtum ihren Ursprung haben.
Das aktuelle Verständnis für diesen Feiertag in den europäischen Gebieten bewegt sich inzwischen mehr in lustiger und spaßiger Richtung und nicht wie ursprünglich, als Toten-Vertreibung. Damit die Welt der Lebenden nicht mit der der Toten zusammen treffen, wurden zu damaliger Zeit Essen und Trinken vor die Türen gestellt, um die Geister aus dem anderen Reich gutmütig zu stimmen. So wollte man das Böse von sich un seinem Besitz abwenden. Um den Schutz zu bestärken, hatte man in Kürbissen fiese Gesichter geschnitzt, um so die bösen Mächte davon Glauben zu machen, dass das Haus bereits von verdammten Seelen heimgesucht wurde. Heute verkleiden sich meist Kinder, ohne den ursprünglichen Hintergrund, als kleine Geister, Hexen oder andere Gruselgestallten und laufen von Haustür zu Haustür um eine kleine Gabe in Form von Süßigkeiten zu erbitten. Der meist gerufene Spruch ist “Süßes oder Saures”. Gibt es nichts an der entsprechenden Tür, so soll das Haus, wie vor langer langer Zeit, von bösen Geistern heimgesucht werden.
In Deutschland ist dieser Brauchtum noch nicht ganz so sehr verbreitet, darf sich aber wachsender Begeisterung, auch bei den Erwachsenen, erfreuen. Das kleine Kinder in ihren gruseligen und doch süßen sowie einfallsreichen Halloween-Kostümen von Haustür zu Haustür gehen, ist in Deutschland noch nicht gängig. Jedoch feiern die Erwachsenen bei ihren meist privaten Halloween-Partys umso mehr. Neben einer tollen Verkleidung gehören auch leckere Halloween-Rezepte wie z.B. eine Kürbissuppe oder ein Kürbiskuchen dazu. Eine gruslige Dekoration der Partyräume darf unter keinen Umständen vergessen werden, da diese absolut für die Stimmung verantwortlich ist. Eine der bekanntesten Halloween-Feiern ist die von Heidi Klum und ihrem Ehemann Seal. Sie haben in den letzten Jahren mit ganz schaurigen Kostümen und Masken bei ihrem Fest trumpfen können.
So nun habt ihr einen kleinen Einblick bekommen - wie Halloween entstanden ist und wie es die Menschen hier zu Lande so feiern.
Jul
01
Letzte Woche wurde die Erste der neuen Folgen von “Elton vs Simon” ausgestrahlt. Elton, bekannt als früherer Praktikant von Stefan Raab und Simon, meist erst erkannt durch seinen Nachnamen Gosejohann, der bereits früher durch einige seiner Trashfilme bekannt wurde. Beide haben sich schon vor einiger Zeit ganz grausamen Kleinwettbewerben ausgesetzt und so versucht heraus zu finden, wer von ihnen besser, grausamer und härter im Nehmen ist. Beispiele sind u.a. Pornogucken ohne eine Errektion zu bekommen, wer kann länger nicht reden oder wer läuft am längsten durchs Leben auf allen Vieren. Das waren nur einige harmlose Wettbewerbsthemen.
Diese Reality-Comedy-Show ist nicht jedermanns Sache. Man muss schon ein klein wenig Fan von Eckel-TV und einer Art Jackass sein. Elton und Simon müssen nicht nur eklige Dinge tun oder trinken, sondern auch teilweise Schmerzen erleiden, die sie sich oft selbst zufürhen müssen.
Das Prinzip dieser Show ist, der “Bessere” gewinnt. Dabei müssen Elton und Simon seit gestern nun jeden Dienstag Abend auf Pro7 um 21.15 Uhr Miniwettbewerbe gegeneinander bestreiten. Sobald einer von ihnen vier Gewinnerpunkte erreicht hat, muss dieser sich für den anderen eine grausame Bestrafung ausdenken, die noch am selben Abend ausgeführt wird.
Letzten Dienstag hat Simon Gosejohann den absoluten “schwarzen Peter” gezogen. Er musste sich mit 4:1 geschlagen geben und Eltons Bestrafung über sich ergehen lassen. Dabei stellt sich die Frage ob die Aufgaben, die diese beiden Helden erfüllen mussten, schlimmer waren als die Bestrafung, die am Ende der Sendung noch folgte. Letzte Woche musste Spaßvogel Gosejohann so einiges schlucken, u.a. Sesamöl, Sambaolek oder frisch gebrühten Kaffee - aber aus Eltons gerade getragener Socke. Eckel, mitfühlender Schmerz und nachempfundene Peinlichkeit empfand auch so mancher Zuschauer. Doch es bietet jede Folge einen hohen Fun-Faktor… für den, dessen Gemüht es verkraftet.
Ich hatte jedenfalls meinen Spaß und freue mich bereits jetzt schon auf die kommenden Wochen.